Indischer Weihrauch als effektives Heilmittel bei Morbus Crohn

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Menschen, die an Morbus Crohn erkrankt sind, leiden auf allen Ebenen. Physisch haben sie große entzündliche Schmerzen auszuhalten, die sie schubweise überfallen und sie für die Zeit des Schubs komplett außer Gefecht setzen.

Psychisch sind die Patienten außerordentlich belastet, weil Morbus Crohn in alle Bereiche ihres Lebens eingreift und sie kaum noch an etwas anderes denken lässt. Häufig ziehen sich betroffene Menschen aus ihrem sozialen Leben zurück, müssen ihre Arbeit einschränken oder aufgeben, was nicht selten zu einer Depression führen kann

Aus diesem Grund liegt es auf der Hand, dass Morbus Crohn-Erkrankte vieles dafür tun, um ihr Leiden zu minimieren und ihre Lebensqualität zu verbessern. Ein Weg kann dabei die Einnahme von indischem Weihrauchextrakt sein.

 

Morbus Crohn – die Krankheit

Morbus Crohn ist eine unheilbare Autoimmunerkrankung. Betroffen ist der gesamte Magen-Darm-Trakt. Zumeist sind Dünn- und Dickdarm von chronischen Entzündungen betroffen, die zu Bauchschmerzen, krampfartigen Koliken und Durchfall (teilweise blutig) führen.

Sehr schnell entwickeln sich unter Morbus Crohn Folgesymptome. Die aufgenommenen Nährstoffe können kaum verstoffwechselt werden und der Körper zeigt Mangelerscheinungen. Der Patient fühlt sich schwächer und wird wiederum anfälliger für Infektionen. Das Thema Essen wird zunehmend problematisch, es schmeckt nicht mehr, die senkt die Lebensqualität, was wiederum auf Magen und Psyche schlägt.

Der Patient muss sein Leben somit umgehend auf eine Lebensweise umstellen, die Alkohol, Rauchen sowie kohlehydrathaltiges Essen konsequent aus dem Leben verbannt. Mit einer Morbus-Crohn-Erkrankung steigt das Krebsrisiko.

Während akuter Schübe werden sog. Antiphlogistika eingesetzt. Das sind starke Medikamente, die entzündliche Prozesse im Körper hemmen, so dass der Patient schnell aus der akuten Phase herauskommt und der Schaden an der Darmflora begrenzt wird. Leider ist die Menge an Nebenwirkungen, die diese Medikamente auslösen immens hoch und unangenehm. Mesalazin z. B. kann bei vielen Morbus-Crohn-Patienten gar nicht auf Dauer angewandt werden, weil es die Nieren schädigen oder gar Krebs auslösen kann.

Weihrauch – das Heilmittel?

Auf den natürlichen Heilstoff Weihrauch stieß der Pharma- und Toxikologe Prof. Ammon auf seiner Forschungsreise nach Kaschmir im Jahr 1982. Das zunächst noch flüssige Harz wird durch Einschneiden der Äste gewonnen. Es wird anschließend an der Luft getrocknet bis es hart ist. In der ayurvedischen Medizin ist Weihrauch als Heilmittel seit langem bekannt. Das Weihrauchextrakt wird dort u. a. gegen Erkrankungen des Nervensystems, des Magen-Darm-Trakts, der Atemwege, bei Rheuma und Frauenleiden eingesetzt.

Entscheidender Bestandteil des Weihrauchs sind die Boswelliasäuren. Sie wirken stark entzündungshemmend und bremsen entzündliche Vorgänge im Körper, so wie es z. B. Cortison tut. Studien ergaben jedoch, dass sie effizienter wirken als oben beschriebene Medikamente und dabei weniger Nebenwirkungen aufwiesen. Weihrauch kann die Patienten überwiegend beschwerdefrei machen.

 

Weihrauch – die Dosierung und Einnahme

Allerdings ist bei der Einnahme von Weihrauch auf Einiges zu achten: Die Dosierung muss hoch genug sein. Wendet man das Pflanzenextrakt in zu niedriger Dosierung an, können die Prozesse im Körper gegenteilig beeinflusst werden, d. h. die Entzündung verstärkt sich. Somit fallen Produkte in Form von Nahrungsergänzungsmittel weg. Es muss mit dem Pflanzenextrakt direkt gearbeitet werden.

Des Weiteren sollte die Anwendung von Weihrauch, auch wenn es im Rahmen der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) angewendet wird, immer in Absprache mit dem Arzt geschehen. Morbus Crohn ist eine facettenreiche Erkrankung, in der viele Faktoren eine Rolle spielen und die sollten aufeinander abgestimmt  und besprochen sein. Hier spielt z. B. die Ausprägung der Krankheit eine Rolle oder die Konstitution des Patienten.

Auch ist der Patient nicht aus seiner Eigenverantwortung entlassen. Erfahrungsberichte von betroffenen Patienten zeigen, dass es ein wenig Experimentierbereitschaft erfordert, um die Einnahme des Pflanzenheilmittels wirkungsvoll zu organisieren. In den meisten Fällen wird der indische Weihrauch genutzt. Er ist am meisten erforscht und als einziger in Deutschland zugelassen. Entweder zerstößt man ihn in einem Mörser oder versucht direkt an die pulverisierte Form zu gelangen. Es dauert eine Weile bis man herausgefunden hat:

  • Wann vertrage ich die Einnahme am besten?
  • Nehme ich die Tagesdosis auf einmal ein oder verteile ich sie über den Tag?
  • Wie hoch ist die Wassermenge, die ich dazu benötige?
  • Wann kann ich nach Einnahme die nächste Mahlzeit zu mir nehmen?

 

Betroffene Patienten beschrieben nach der Einnahme von Weihrauch ein wohliges Gefühl im Magen-Darm-Trakt, das sich ausbreite und endlich mal Ruhe einkehren ließ. Sie berichteten ebenfalls, dass die Wirkung nach ca. zwei Wochen einsetzte.

   

Indischer Weihrauch als Heilmittel gegen Morbus Crohn – ein Fazit

Bei richtiger Anwendung in  geeigneter Dosierung ist der Einsatz von Weihrauch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED), zu denen Morbus Crohn gehört, ein wirklich ernst zu nehmendes Heilmittel.  Es wirkt äußerst effizient gegen die Entzündungen im Darm, das haben Studien belegt.

Allerdings sollte man den Weihrauch immer in  Absprache mit dem behandelnden Arzt einnehmen, auch wenn man für sich selbst austesten muss wie und wann man den Weihrauchextrakt zu sich nimmt.